Syngenta Agro GmbH

CELEST

Datenblatt

zugelassen noch 11 Monate Zulassung bis 30.09.2027

Wirkstoff
Fludioxonil 25 g/l
Wirkungsbereich
Fungizid · Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung
Zulassungsnummer
024175-00
Gefahr
Signalwort Achtung · 1 Piktogramm, 5 Hinweise →
Aufbrauchfrist
wird vom BVL nach Zulassungsende festgelegt

Anwendungen

KulturSchadorganismusAufwandmax. / VegetationWartezeitAbstandAuflagen
RoggenSchneeschimmel (Gerlachia nivalis)150 ml/dt–– –
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Ackerbau · Freiland
Aufwand
150 ml/dt in 150 ml/dt Wasser
Wartezeit
Roggen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
TriticaleSchneeschimmel (Gerlachia nivalis)200 ml/dt–– –
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Ackerbau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 200 ml/dt Wasser
Wartezeit
Triticale: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
WeizenSchneeschimmel (Gerlachia nivalis)200 ml/dt–– –
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Ackerbau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 200 ml/dt Wasser
Wartezeit
Weizen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
WeizenFusarium culmorum200 ml/dt–– –
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Ackerbau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 200 ml/dt Wasser
Wartezeit
Weizen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
WeizenSeptoria nodorum200 ml/dt–– –
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Ackerbau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 200 ml/dt Wasser
Wartezeit
Weizen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
WeizenSteinbrand (Tilletia caries o. foetida)200 ml/dt–– –
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Ackerbau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 200 ml/dt Wasser
Wartezeit
Weizen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
RoggenStängelbrand (Urocystis occulta)150 ml/dt–– –
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Ackerbau · Freiland
Aufwand
150 ml/dt in 150 ml/dt Wasser
Wartezeit
Roggen: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
TraubensilberkerzeAuflaufkrankheiten, Alternaria Arten (Alternaria sp.)10 ml/kg1×– –
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Gemüsebau · Jungpflanzenanzucht (Gewächshaus)
Aufwand
10 ml/kg in 200 ml/kg Wasser
Wartezeit
Traubensilberkerze: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
ErbseFusarium-Arten, Ascochyta spec.200 ml/dt1×– –
Stadium
Trockener Samen
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Gemüsebau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 0 bis 800 ml/dt Wasser
Wartezeit
Erbse: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
SpeiselinseFusarium-Arten, Ascochyta spec.200 ml/dt1×– –
Stadium
Trockener Samen; Überdauerungs- bzw. Vermehrungsorgan im Ruhestadium; Winter- bzw. Vegetationsruhe
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Gemüsebau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 0 bis 800 ml/dt Wasser
Wartezeit
Speiselinse: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Stangenbohne, BuschbohneFusarium-Arten, Ascochyta spec.200 ml/dt1×– –
Stadium
Trockener Samen
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Gemüsebau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 0 bis 800 ml/dt Wasser
Wartezeit
Stangenbohne: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Wartezeit
Buschbohne: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
KichererbseFusarium-Arten200 ml/dt1×– –
Stadium
Trockener Samen; Überdauerungs- bzw. Vermehrungsorgan im Ruhestadium; Winter- bzw. Vegetationsruhe
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Gemüsebau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 0 bis 800 ml/dt Wasser
Wartezeit
Kichererbse: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Dicke BohneFusarium-Arten, Ascochyta spec.200 ml/dt1×– –
Stadium
Trockener Samen
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Gemüsebau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 0 bis 800 ml/dt Wasser
Wartezeit
Dicke Bohne: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Gelbe Lupine, Weiße LupineFusarium-Arten200 ml/dt1×– –
Stadium
Trockener Samen; Überdauerungs- bzw. Vermehrungsorgan im Ruhestadium; Winter- bzw. Vegetationsruhe
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Ackerbau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 0 bis 800 ml/dt Wasser
Wartezeit
Gelbe Lupine: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Wartezeit
Weiße Lupine: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Feuer- bzw. KäferbohneFusarium-Arten, Ascochyta spec.200 ml/dt1×– –
Stadium
Trockener Samen
Zeitpunkt
vor der Saat
Einsatz
Gemüsebau · Freiland
Aufwand
200 ml/dt in 0 bis 800 ml/dt Wasser
Wartezeit
Feuer- bzw. Käferbohne: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Wartezeit „–“: vom BVL keine Wartezeit in Tagen festgesetzt.

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Auflagen für das Mittel 18 · gelten für jede Anwendung

Anwender

  • SF607 Es ist sicherzustellen, dass beim Umgang mit gebeiztem Saatgut Arbeitskleidung und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) getragen werden.
  • SF641 Beim Reinigen der Beizanlage sind festes Schuhwerk, Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und ein Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel zu tragen.
  • SS1201-1 Bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
  • SS129 Bei Kontakt mit behandeltem Saatgut oder kontaminierten Oberflächen sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
  • SS2204 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z. B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.
  • SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
  • SB005 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
  • SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
  • SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.

Umwelt

  • NW467 Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
  • NW262 Das Mittel ist giftig für Algen.
  • NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.
  • NB663 Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht gefährdet (B3).
  • NN130 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris (Wolfspinnen) eingestuft.
  • NN160 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer) eingestuft.
  • NN164 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Bembidion lampros (Laufkäfer) eingestuft.
  • NN165 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer) eingestuft.
Sicherheit GHS, H- und P-Sätze
  • GHS09 Umwelt

Signalwort: Achtung

H-Sätze

  • EUH 208-0098 Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

P-Sätze

  • P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
  • P501 Inhalt/Behälter ... zuführen.
Zulassung Inhaber, Vertrieb, Historie
Zulassungsinhaber
Syngenta Agro GmbH
Vertriebsfirmen
–
Zulassungsbeginn
01.08.2006
Zulassungsende
30.09.2027
Mittel mit geringem Risiko
Nein

Nach dem Zulassungsende legt das BVL meist eine Aufbrauchfrist fest. Wir melden uns, sobald sie feststeht.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 2026: https://psm-api.bvl.bund.de/, Stand 01.10.2026