PYRAGRO S.R.L.

Piretro Verde

Datenblatt

zugelassen noch 7 Monate Zulassung bis 15.06.2027

Wirkstoff
Pyrethrine 18.6 g/l
Wirkungsbereich
Insektizid · Emulgierbares Konzentrat (Emulsionskonzentrat)
Zulassungsnummer
006370-00
Gefahr
Signalwort Achtung · 1 Piktogramm, 4 Hinweise →
Aufbrauchfrist
wird vom BVL nach Zulassungsende festgelegt

Anwendungen

KulturSchadorganismusAufwandmax. / VegetationWartezeitAbstandAuflagen
WeinrebeEinbindiger Traubenwickler (Heu- und Sauerwurm)0,64 l/ha3×1 Tage –
Zeitpunkt
ab Schlüpfen der ersten Larven
Einsatz
Weinbau · Freiland
Aufwand
0,64 l/ha (Basisaufwand:); 1,28 l/ha (ES 61:); 1,92 l/ha (ES 71:); 2,4 l/ha (ES 75:)
Wartezeit
Weinrebe (Tafel- und Keltertrauben): 1 Tage
NW607-1
Abstand mit Abdriftminderung: 90 % 15 m
  • NT102 Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.
  • NW607-1 Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
  • WA860 Keine Anwendung bei Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung.
  • WH950 Auf der Verpackung ist ein geeignetes Resistenzmanagement anzugeben.
WeinrebeBekreuzter Traubenwickler (Heu- und Sauerwurm)0,64 l/ha3×1 Tage –
Zeitpunkt
ab Schlüpfen der ersten Larven
Einsatz
Weinbau · Freiland
Aufwand
0,64 l/ha (Basisaufwand:); 1,28 l/ha (ES 61:); 1,92 l/ha (ES 71:); 2,4 l/ha (ES 75:)
Wartezeit
Weinrebe (Tafel- und Keltertrauben): 1 Tage
NW607-1
Abstand mit Abdriftminderung: 90 % 15 m
  • NT102 Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.
  • NW607-1 Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
  • WA860 Keine Anwendung bei Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung.
  • WH950 Auf der Verpackung ist ein geeignetes Resistenzmanagement anzugeben.
ZierpflanzenBlattläuse, Weiße Fliegen, Schildlaus-Arten, Freifressende Schmetterlingsraupen, Blattfressende Käfer, Blattwespen1,2 l/ha3×– –
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Zierpflanzenbau · Freiland
Aufwand
1,2 l/ha in 500 bis 1000 l/ha Wasser (Pflanzengröße bis 50 cm); 1,8 l/ha in 1000 bis 1500 l/ha Wasser (Pflanzengröße 50 bis 125 cm); 2,4 l/ha in 1500 bis 2000 l/ha Wasser (Pflanzengröße über 125 cm)
Wartezeit
Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
NW607-1
Abstand mit Abdriftminderung: 90 % 15 m
  • NT102 Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.
  • NW607-1 Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
ZierpflanzenSaugende Insekten (außer Kalifornischer Blütenthrips, Blattläuse, Thrips spp.)2,4 l/ha3×– –
Zeitpunkt
bei Befall
Einsatz
Zierpflanzenbau · Gewächshaus
Aufwand
2,4 l/ha in 500 bis 2000 l/ha Wasser
Wartezeit
Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
ErdbeereKirschessigfliege (Drosophila suzukii)1,6 l/ha3×2 Tage –
Stadium
1. Laubblatt ist entfaltet bis Zweite Pflücke: Weitere Früchte sortentypisch ausgefärbt
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,6 l/ha in 1000 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 4,8 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Erdbeere: 2 Tage
BeerenobstKirschessigfliege (Drosophila suzukii)1,28 l/ha3×2 Tage –
Stadium
Erste Laubblätter sind entfaltet, weitere Laubblätter entrollen sich bis Schüttelreife: Die Basisbeeren neigen zum Abfallen
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,28 l/ha in 800 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 3,84 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Beerenobst: 2 Tage
  • NN334 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.
Tomate, Aubergine, Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili)Weiße Fliegen1,92 l/ha3×Tomate: 1 Tage; Aubergine: 1 Tage; Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili): 1 Tage –
Stadium
1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Vollreife, art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht. Früchte bzw. Fruchtstände lösen sich relativ leicht
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
1,92 l/ha in 1200 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 5,76 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Tomate: 1 Tage
Wartezeit
Aubergine: 1 Tage
Wartezeit
Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili): 1 Tage
Flaschenkürbis, Garten-Kürbis, Gurke, Melone, Moschus-KürbisBlattläuse1,28 l/ha3×Flaschenkürbis: 1 Tage; Garten-Kürbis: 1 Tage; Gurke: 1 Tage; Melone: 1 Tage; Moschus-Kürbis: 1 Tage –
Stadium
1. Laubblatt am Hauptspross entfaltet bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
1,28 l/ha in 800 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 3,84 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Flaschenkürbis: 1 Tage
Wartezeit
Garten-Kürbis: 1 Tage
Wartezeit
Gurke: 1 Tage
Wartezeit
Melone: 1 Tage
Wartezeit
Moschus-Kürbis: 1 Tage
Patisson, Riesenkürbis, Wassermelone, Zier/Wildkürbis (Cucurbita texana), ZucchiniBlattläuse1,28 l/ha3×Patisson: 1 Tage; Riesenkürbis: 1 Tage; Wassermelone: 1 Tage; Zier/Wildkürbis (Cucurbita texana): 1 Tage; Zucchini: 1 Tage –
Stadium
1. Laubblatt am Hauptspross entfaltet bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
1,28 l/ha in 800 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 3,84 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Patisson: 1 Tage
Wartezeit
Riesenkürbis: 1 Tage
Wartezeit
Wassermelone: 1 Tage
Wartezeit
Zier/Wildkürbis (Cucurbita texana): 1 Tage
Wartezeit
Zucchini: 1 Tage
Blattgemüse und frische KräuterBlattläuse1,28 l/ha3×1 Tage –
Stadium
1. Laubblatt entfaltet bis art-/sortentypischen Größe erreicht
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
1,28 l/ha in 800 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 3,84 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Blattgemüse und frische Kräuter: 1 Tage
Zierpflanzen (außer Schnittblumen)Blattläuse, Weiße Fliegen1,6 l/ha2×– –
Stadium
1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Vollreife, art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht. Früchte bzw. Fruchtstände lösen sich relativ leicht
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Zierpflanzenbau · Gewächshaus
Aufwand
1,6 l/ha in 1000 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 3,2 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung. (außer Schnittblumen)
Vorratslagerndes GetreideKäfer, Lepidoptera0,067 l/t1×2 Tage –
Stadium
Erntegut
Zeitpunkt
nach Lagerbeginn
Einsatz
Vorratsschutz · Lager
Aufwand
0,067 l/t in 0,83 l/t Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 0,067 l/t pro Jahr
Wartezeit
Vorratslagerndes Getreide: 2 Tage
  • SF288 Die Anwendung des Mittels darf nur in geschlossenen Lagern mit automatisierter Spritztechnik, Fernsteuerung und automatischem Transport des Lagerguts erfolgen.
RäumeKäfer, Lepidoptera0,96 ml/m²1×– –
Zeitpunkt
vor der Einlagerung
Einsatz
Vorratsschutz · In leeren Silozellen, leeren Räumen einschließlich Flachlager, Lagerräume, Speicher und Begasungskammern (hinreichend gasdicht im Sinne TRGS 512)
Aufwand
0,96 ml/m² in 11,1 ml/m² Wasser
Wartezeit
Räume: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
ErdbeereThrips spp.1,6 l/ha3×2 Tage –
Stadium
1. Laubblatt ist entfaltet bis Zweite Pflücke: Weitere Früchte sortentypisch ausgefärbt
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,6 l/ha in 1000 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 4,8 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Erdbeere: 2 Tage
BeerenobstThrips spp.1,28 l/ha3×2 Tage –
Stadium
Erste Laubblätter sind entfaltet, weitere Laubblätter entrollen sich bis Schüttelreife: Die Basisbeeren neigen zum Abfallen
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,28 l/ha in 800 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 3,84 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Beerenobst: 2 Tage
  • NN334 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.
Tomate, Aubergine, Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili)Thrips spp.1,92 l/ha3×Tomate: 1 Tage; Aubergine: 1 Tage; Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili): 1 Tage –
Stadium
1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Vollreife, art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht. Früchte bzw. Fruchtstände lösen sich relativ leicht
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
1,92 l/ha in 1200 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 5,76 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Tomate: 1 Tage
Wartezeit
Aubergine: 1 Tage
Wartezeit
Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili): 1 Tage
ZierpflanzenThrips spp.1,6 l/ha2×– –
Stadium
1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Vollreife, art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht. Früchte bzw. Fruchtstände lösen sich relativ leicht
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Zierpflanzenbau · Gewächshaus
Aufwand
1,6 l/ha in 1000 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 3,2 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
SchnittblumenBlattläuse, Weiße Fliegen1,6 l/ha2×– –
Stadium
1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis Vegetatives Erntegut bzw. vegetative Vermehrungsorgane haben endgültige Größe erreicht; Grannen sind sichtbar
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Zierpflanzenbau · Gewächshaus
Aufwand
1,6 l/ha in 1000 l/ha Wasser (max. Aufwandmenge pro Behandlung:); max. 3,2 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Schnittblumen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.

Wartezeit „–“: vom BVL keine Wartezeit in Tagen festgesetzt.

18 von 18 Anwendungen Als CSV exportieren

Auflagen für das Mittel 14 · gelten für jede Anwendung

Anwender

  • SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
  • SB005 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
  • SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
  • SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
  • SF245-02 Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
  • SS110-1 Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
  • SS206 Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.

Umwelt

  • NW468 Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
  • NB6611 Das Mittel wird als bienengefährlich eingestuft (B1). Es darf nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden; dies gilt auch für Unkräuter. Bienenschutzverordnung vom 22. Juli 1992, BGBl. I S. 1410, beachten.
  • NN400 Das Mittel wird als schädigend für Populationen relevanter Nutzorganismen eingestuft.
  • NW262 Das Mittel ist giftig für Algen.
  • NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Sonstige

  • WMI3A Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe): 3A
Sicherheit GHS, H- und P-Sätze
  • GHS09 Umwelt

Signalwort: Achtung

H-Sätze

  • H400 Sehr giftig für Wasserorganismen.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

P-Sätze

  • P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
  • P501 Inhalt/Behälter ... zuführen.
Zulassung Inhaber, Vertrieb, Historie
Zulassungsinhaber
PYRAGRO S.R.L., Der Direktor der Landwirtschaftskammer
Vertriebsfirmen
–
Zulassungsbeginn
13.06.2012
Zulassungsende
15.06.2027
Mittel mit geringem Risiko
Nein

Nach dem Zulassungsende legt das BVL meist eine Aufbrauchfrist fest. Wir melden uns, sobald sie feststeht.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 2026: https://psm-api.bvl.bund.de/, Stand 01.10.2026