Cosaco GmbH

Cuprozin progress

Datenblatt

zugelassen noch 11 Monate Zulassung bis 30.09.2027

Wirkstoff
Kupferhydroxid 383 g/l
Wirkungsbereich
Fungizid · Suspensionskonzentrat
Zulassungsnummer
006895-00
Gefahr
Signalwort Gefahr · 3 Piktogramme, 12 Hinweise →
Aufbrauchfrist
wird vom BVL nach Zulassungsende festgelegt

Anwendungen

KulturSchadorganismusAufwandmax. / VegetationWartezeitAbstandAuflagen
TomatePhytophthora infestans2 l/ha3×7 Tage –
Stadium
1. Blütenstand sichtbar; Tomate: 1. Knospe einzeln stehend; Paprika und Aubergine:Blütenknospe sichtbar
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
2 l/ha in 600 l/ha Wasser (Pflanzengröße bis 50 cm); 3 l/ha in 900 l/ha Wasser (Pflanzengröße 50 bis 125 cm); 4 l/ha in 1200 l/ha Wasser (Pflanzengröße über 125 cm)
Wartezeit
Tomate: 7 Tage
TomateBlattfleckenkrankheit (Septoria lycopersici)2 l/ha3×7 Tage –
Stadium
1. Blütenstand sichtbar; Tomate: 1. Knospe einzeln stehend; Paprika und Aubergine:Blütenknospe sichtbar
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
2 l/ha in 600 l/ha Wasser (Pflanzengröße bis 50 cm); 3 l/ha in 900 l/ha Wasser (Pflanzengröße 50 bis 125 cm); 4 l/ha in 1200 l/ha Wasser (Pflanzengröße über 125 cm)
Wartezeit
Tomate: 7 Tage
TomateDürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)2 l/ha3×7 Tage –
Stadium
1. Blütenstand sichtbar; Tomate: 1. Knospe einzeln stehend; Paprika und Aubergine:Blütenknospe sichtbar
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
2 l/ha in 600 l/ha Wasser (Pflanzengröße bis 50 cm); 3 l/ha in 900 l/ha Wasser (Pflanzengröße 50 bis 125 cm); 4 l/ha in 1200 l/ha Wasser (Pflanzengröße über 125 cm)
Wartezeit
Tomate: 7 Tage
ErdbeereEckige Blattfleckenkrankheit (Xanthomonas fragariae)1,8 l/ha7×– –
Stadium
Beginn der Bildung von Seitentrieben bis Alte Laubblätter abgestorben
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome; nach der Ernte
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,8 l/ha in 1000 bis 2000 l/ha Wasser
Wartezeit
Erdbeere: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Johannisbeerartiges BeerenobstBlattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis)4 l/ha3×– –
Stadium
Wachstum abgeschlossen: Terminalknospe ausgereift; Laubblätter noch grün bis Alle Blütenknospen sind durch Streckung der Traubenachse freigelegt
Zeitpunkt
nach der Ernte; bis vor der Blüte
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
4 l/ha in 500 bis 1000 l/ha Wasser
Wartezeit
Johannisbeerartiges Beerenobst: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Johannisbeerartiges BeerenobstSäulenrost (Cronartium ribicola)4 l/ha3×– –
Stadium
Wachstum abgeschlossen: Terminalknospe ausgereift; Laubblätter noch grün bis Alle Blütenknospen sind durch Streckung der Traubenachse freigelegt
Zeitpunkt
nach der Ernte; bis vor der Blüte
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
4 l/ha in 500 bis 1000 l/ha Wasser
Wartezeit
Johannisbeerartiges Beerenobst: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
HeidelbeereTriebsterben (Godronia cassandrae)4 l/ha3×– –
Stadium
Wachstum abgeschlossen: Terminalknospe ausgereift; Laubblätter noch grün bis Alle Blütenknospen sind durch Streckung der Traubenachse freigelegt
Zeitpunkt
nach der Ernte; bis vor der Blüte
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
4 l/ha in 500 bis 1000 l/ha Wasser
Wartezeit
Heidelbeere: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Himbeerartiges BeerenobstPhragmidiumrost-Arten4 l/ha3×– –
Stadium
Holz- bzw. Triebwachstum abgeschlossen, Laub aber noch grün bis Erste Blütenblätter sichtbar, Blüten noch geschlossen; Ende des Ähren-bzw. Rispenschiebens
Zeitpunkt
nach der Ernte; bis vor der Blüte
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
4 l/ha in 500 bis 1000 l/ha Wasser
Wartezeit
Himbeerartiges Beerenobst: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
HimbeereRutensterben (Didymella applanata), Brennfleckenkrankheit (Gloeosporium necator)4 l/ha3×– –
Stadium
Holz- bzw. Triebwachstum abgeschlossen, Laub aber noch grün bis Erste Blütenblätter sichtbar, Blüten noch geschlossen; Ende des Ähren-bzw. Rispenschiebens
Zeitpunkt
nach der Ernte; bis vor der Blüte
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
4 l/ha in 500 bis 1000 l/ha Wasser
Wartezeit
Himbeere: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
BrombeereRankenkrankheit (Rhabdospora ruborum)4 l/ha3×– –
Stadium
Holz- bzw. Triebwachstum abgeschlossen, Laub aber noch grün bis Erste Blütenblätter sichtbar, Blüten noch geschlossen; Ende des Ähren-bzw. Rispenschiebens
Zeitpunkt
nach der Ernte; bis vor der Blüte
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
4 l/ha in 500 bis 1000 l/ha Wasser
Wartezeit
Brombeere: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Salat-ArtenFalscher Mehltau (Bremia lactucae)2 l/ha6×– –
Stadium
3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Jungpflanzenanzucht (Gewächshaus)
Aufwand
2 l/ha in 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
Salat-Arten: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl)Alternaria brassicae2 l/ha6×– –
Stadium
3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Jungpflanzenanzucht (Gewächshaus)
Aufwand
2 l/ha in 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl): Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger2 l/ha4×– –
Stadium
2. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Zierpflanzenbau · Gewächshaus
Aufwand
2 l/ha in 0 bis 1000 l/ha Wasser (Pflanzengröße bis 50 cm); 3 l/ha in 0 bis 1500 l/ha Wasser (Pflanzengröße 50 bis 125 cm)
Wartezeit
Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
ErdbeereEckige Blattfleckenkrankheit (Xanthomonas fragariae)1,8 l/ha7×14 Tage –
Stadium
5. Laubblatt ist entfaltet bis Abgehende Blüte: Mehrzahl der Blütenblätter abgefallen
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,8 l/ha in 1000 bis 2000 l/ha Wasser
Wartezeit
Erdbeere: 14 Tage
Salat-ArtenFalscher Mehltau (Bremia lactucae)2 l/ha6×7 Tage –
Stadium
3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
2 l/ha in 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
Salat-Arten: 7 Tage
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Salat-Arten, Erbse, Rettich, Radieschen, Spinat und verwandte Arten, Stielmus, Blattkohle, KohlrübeFalsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)2 l/ha2×Salat-Arten: 7 Tage; Spinat und verwandte Arten: 7 Tage; Stielmus: 7 Tage; Blattkohle: 7 Tage; Kohlrübe: 7 Tage; Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.): 7 Tage; Erbse: 7 Tage; Rettich: 7 Tage; Radieschen: 7 Tage –
Stadium
1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis 8. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
2 l/ha in 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
Salat-Arten: 7 Tage
Wartezeit
Spinat und verwandte Arten: 7 Tage
Wartezeit
Stielmus: 7 Tage
Wartezeit
Blattkohle: 7 Tage
Wartezeit
Kohlrübe: 7 Tage
Wartezeit
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.): 7 Tage
Wartezeit
Erbse: 7 Tage
Wartezeit
Rettich: 7 Tage
Wartezeit
Radieschen: 7 Tage
KohlrabiFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)2 l/ha6×14 Tage –
Stadium
3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
2 l/ha in 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
Kohlrabi: 14 Tage
frische KräuterFalsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)2 l/ha6×7 Tage –
Stadium
3. Laubblatt entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
2 l/ha in 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
frische Kräuter: 7 Tage
Aprikose, SüßkirschePilzliche Blattfleckenerreger1,4 l/ha und je m Kronenhöhe3×– –
Stadium
Wachstum der Langtriebe abgeschlossen; Terminalknospe ausgereift; Laubblätter noch grün
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit
Aprikose: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Wartezeit
Süßkirsche: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
  • SF278-49OS Es ist sicherzustellen, dass die Arbeitszeit in den behandelten Kulturen innerhalb von 49 Tagen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst auf maximal 2 Stunden täglich begrenzt ist. Dabei sind lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe zu tragen.
Aprikose, SüßkirscheValsa leucostoma1,4 l/ha und je m Kronenhöhe3×– –
Stadium
bis Knospenaufbruch: Knospenschuppen gespreizt; hellgrüne Knospenbereiche sichtbar
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit
Aprikose: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Wartezeit
Süßkirsche: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
  • SF276-EEOS Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
  • SF278-49OS Es ist sicherzustellen, dass die Arbeitszeit in den behandelten Kulturen innerhalb von 49 Tagen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst auf maximal 2 Stunden täglich begrenzt ist. Dabei sind lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe zu tragen.
Aprikose, SüßkirschePseudomonas syringae1,4 l/ha und je m Kronenhöhe3×– –
Stadium
bis Knospenaufbruch: Knospenschuppen gespreizt; hellgrüne Knospenbereiche sichtbar
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit
Aprikose: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Wartezeit
Süßkirsche: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
  • SF276-EEOS Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
  • SF278-49OS Es ist sicherzustellen, dass die Arbeitszeit in den behandelten Kulturen innerhalb von 49 Tagen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst auf maximal 2 Stunden täglich begrenzt ist. Dabei sind lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe zu tragen.
Aprikose, SüßkirscheValsa leucostoma1,4 l/ha und je m Kronenhöhe3×– –
Stadium
Triebwachstum abgeschlossen; Laubblätter noch grün
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit
Aprikose: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Wartezeit
Süßkirsche: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
  • SF278-49OS Es ist sicherzustellen, dass die Arbeitszeit in den behandelten Kulturen innerhalb von 49 Tagen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst auf maximal 2 Stunden täglich begrenzt ist. Dabei sind lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe zu tragen.
Aprikose, SüßkirschePseudomonas syringae1,4 l/ha und je m Kronenhöhe3×– –
Stadium
Triebwachstum abgeschlossen; Laubblätter noch grün
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit
Aprikose: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Wartezeit
Süßkirsche: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
  • SF278-49OS Es ist sicherzustellen, dass die Arbeitszeit in den behandelten Kulturen innerhalb von 49 Tagen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst auf maximal 2 Stunden täglich begrenzt ist. Dabei sind lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe zu tragen.
Zierpflanzenbakterielle Blattfleckenerreger3 l/ha4×– –
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Zierpflanzenbau · Gewächshaus
Aufwand
3 l/ha in 500 bis 1500 l/ha Wasser
Wartezeit
Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
GurkePilzliche Blattfleckenerreger1,55 l/ha4×3 Tage –
Stadium
6. Laubblatt am Hauptspross entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
1,55 l/ha in 400 bis 600 l/ha Wasser (Pflanzengröße bis 50 cm); 2,33 l/ha in 800 bis 900 l/ha Wasser (Pflanzengröße 50 bis 125 cm); 3,1 l/ha in 1000 bis 1200 l/ha Wasser (Pflanzengröße über 125 cm)
Wartezeit
Gurke: 3 Tage
  • SF276-EEGE Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Gemüse bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
Zucchini, PatissonPilzliche Blattfleckenerreger2 l/ha4×Zucchini: 3 Tage; Patisson: 3 Tage –
Stadium
6. Laubblatt am Hauptspross entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
2 l/ha in 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
Zucchini: 3 Tage
Wartezeit
Patisson: 3 Tage
  • SF276-EEGE Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Gemüse bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
Melone, Moschus-Kürbis, Riesenkürbis, Garten-Kürbis, FlaschenkürbisPilzliche Blattfleckenerreger1,55 l/ha4×Melone: 3 Tage; Moschus-Kürbis: 3 Tage; Riesenkürbis: 3 Tage; Garten-Kürbis: 3 Tage; Flaschenkürbis: 3 Tage –
Stadium
6. Laubblatt am Hauptspross entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
1,55 l/ha in 400 bis 600 l/ha Wasser (Pflanzengröße bis 50 cm); 2,33 l/ha in 800 bis 900 l/ha Wasser (Pflanzengröße 50 bis 125 cm); 3,1 l/ha in 1000 bis 1200 l/ha Wasser (Pflanzengröße über 125 cm); 8 l/ha (max. Aufwandmenge für die Kultur bzw. das Kalenderjahr:)
Wartezeit
Melone: 3 Tage
Wartezeit
Moschus-Kürbis: 3 Tage
Wartezeit
Riesenkürbis: 3 Tage
Wartezeit
Garten-Kürbis: 3 Tage
Wartezeit
Flaschenkürbis: 3 Tage
  • SF276-EEGE Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Gemüse bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
RadieschenFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)2 l/ha4×7 Tage –
Stadium
Beginn des Dickenwachstums der Rübe, Wurzel bzw. Knolle (Durchmesser > 0,5 cm) bis Dickenwachstum abgeschlossen; art-/sortentypische Form und Größe der Rübe, Wurzel bzw. Knolle erreicht
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
2 l/ha in 400 bis 600 l/ha Wasser; max. 8 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Radieschen: 7 Tage
  • SF276-EEGE Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Gemüse bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.

Wartezeit „–“: vom BVL keine Wartezeit in Tagen festgesetzt.

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Auflagen für das Mittel 31 · gelten für jede Anwendung

Anwender

  • SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
  • SB005 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
  • SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
  • SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
  • SB199 Wenn das Produkt mittels an den Traktor angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden Anwendungsgeräten ausgebracht wird, dann sind nur Fahrzeuge, die mit geschlossenen Überdruckkabinen (z. B. Kabinenkategorie 3, wenn keine Atemschutzgeräte oder partikelfiltrierenden Masken benötigt werden oder Kabinenkategorie 4, wenn gasdichter Atemschutz erforderlich ist (gemäß EN 15695-1 und -2)) ausgestattet sind, geeignet, um die persönliche Schutzausrüstung bei der Ausbringung zu ersetzen. Während aller anderen Tätigkeiten außerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Um die Kontamination des Kabineninnenraumes zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, die Kabine mit kontaminierter persönlicher Schutzausrüstung zu betreten (diese sollte in einer entsprechenden Vorrichtung aufbewahrt werden). Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, beziehungsweise sollten die Hände vor Wiederbetreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.
  • SE110 Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
  • SF245-02 Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
  • SF276-28HO Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen innerhalb von 28 Tagen nach der Anwendung in Hopfen lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
  • SF276-28OS Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen innerhalb von 28 Tagen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
  • SF276-28WE Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen innerhalb von 28 Tagen nach der Anwendung in Weinbau lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
  • SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
  • SS120 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
  • SS2101 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
  • SS2202 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
  • SS610 Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

Umwelt

  • NT620-1 Die maximale Gesamtaufwandmenge von 3000 g Reinkupfer pro Hektar und Jahr darf auf derselben Fläche - mit Ausnahme von 4000 g Reinkupfer pro Hektar und Jahr im Hopfenbau und gegen Schwarzfäule im Weinbau - auch in Kombination mit anderen Kupfer enthaltenden Pflanzenschutzmitteln nicht überschritten werden.
  • NT621-1 In einem Fünfjahreszeitraum (der das aktuelle Jahr und die vorausgegangenen vier Kalenderjahre umfasst) darf in der Summe eine Gesamtaufwandmenge von 17.500 g Reinkupfer pro Hektar im Weinbau nicht überschritten werden.
  • NT622 In den Jahren, in denen eine Gesamtaufwandmenge von 3.000 g Reinkupfer pro Hektar im Weinbau überschritten wird, ist dies unter Angabe der tatsächlich verwendeten Menge und der Größe der behandelten Rebfläche flächengenau der zuständigen Behörde des Landes bis zum 30. November des jeweiligen Jahres zu melden.
  • NT623 Im Weinbau sind die Gesamtaufwandmengen je Hektar und Jahr flächengenau in geeigneter Form zu dokumentieren; die Aufzeichnungen sind mindestens 5 Jahre aufzubewahren.
  • NW468 Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
  • NH621 Neben den Angaben des Wirkstoffes nach Art und Menge ist auch der Reinkupfergehalt des Mittels auf den Behältnissen und abgabefertigen Packungen anzugeben. Diese Angabe ist im Anschluss an die Anwendungsbestimmung NT620 aufzuführen.
  • NN370 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea (Florfliege) eingestuft.
  • NN3842 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft.
  • NO686 Das Mittel wird als schädigend für Regenwurmpopulationen eingestuft.
  • NW262 Das Mittel ist giftig für Algen.
  • NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.
  • NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).
  • NN134 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.

Sonstige

  • EO005-2 SPo 5: Vor dem Wiederbetreten ist das Gewächshaus gründlich zu lüften.
  • WMFM1 Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): M1
Sicherheit GHS, H- und P-Sätze
  • GHS05 Ätzwirkung
  • GHS07 Ausrufezeichen
  • GHS09 Umwelt

Signalwort: Gefahr

H-Sätze

  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H318 Verursacht schwere Augenschäden.
  • H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
  • H400 Sehr giftig für Wasserorganismen.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

P-Sätze

  • P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
  • P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.
  • P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
  • P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
  • P308+P310 BEI Exposition oder falls betroffen: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
  • P501 Inhalt/Behälter ... zuführen.
Zulassung Inhaber, Vertrieb, Historie
Zulassungsinhaber
Cosaco GmbH
Vertriebsfirmen
Certis Belchim B.V.
Zulassungsbeginn
16.02.2011
Zulassungsende
30.09.2027
Mittel mit geringem Risiko
Nein

Nach dem Zulassungsende legt das BVL meist eine Aufbrauchfrist fest. Wir melden uns, sobald sie feststeht.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 2026: https://psm-api.bvl.bund.de/, Stand 01.10.2026