BASF Agricultural Solutions Deutschland

Kumulus WG

Datenblatt

zugelassen noch 21 Monate Zulassung bis 31.07.2028

Wirkstoff
Schwefel 800 g/kg
Wirkungsbereich
Akarizid, Fungizid · Wasserdispergierbares Granulat
Zulassungsnummer
052273-00
Gefahr
3 Hinweise →
Aufbrauchfrist
wird vom BVL nach Zulassungsende festgelegt

Anwendungen

KulturSchadorganismusAufwandmax. / VegetationWartezeitAbstandAuflagen
FruchtgemüseEchte Mehltaupilze1,5 kg/ha6×1 Tage –
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
1,5 kg/ha in 600 l/ha Wasser (Pflanzengröße bis 50 cm); 2,25 kg/ha in 900 l/ha Wasser (Pflanzengröße 50 bis 125 cm); 3 kg/ha in 1200 l/ha Wasser (Pflanzengröße über 125 cm)
Wartezeit
Fruchtgemüse: 1 Tage
  • WA860 Keine Anwendung bei Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung.
  • WA861 Durch die Anwendung können sichtbare Spritzbeläge auf den Früchten auftreten.
Blattgemüse, StielmusEchte Mehltaupilze3,2 kg/ha8×Blattgemüse: 1 Tage; Stielmus: 1 Tage –
Stadium
3. Laubblatt entfaltet bis art-/sortentypischen Größe erreicht
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
3,2 kg/ha in 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
Blattgemüse: 1 Tage
Wartezeit
Stielmus: 1 Tage
frische KräuterEchte Mehltaupilze3,2 kg/ha8×1 Tage –
Stadium
3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet bis Beginn der Blüte: 10 % der Blüten offen
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
3,2 kg/ha in 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
frische Kräuter: 1 Tage
Erbse, Stielmus, Kohlgemüse, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), KohlrübeEchte Mehltaupilze3,2 kg/ha4×Erbse: 1 Tage; Stielmus: 1 Tage; Kohlgemüse: 1 Tage; Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.): 1 Tage; Kohlrübe: 1 Tage –
Stadium
3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet bis 8. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
3,2 kg/ha in 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
Erbse: 1 Tage
Wartezeit
Stielmus: 1 Tage
Wartezeit
Kohlgemüse: 1 Tage
Wartezeit
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.): 1 Tage
Wartezeit
Kohlrübe: 1 Tage
Radieschen, Rettich, Salat-Arten, Spinat und verwandte ArtenEchte Mehltaupilze3,2 kg/ha4×Radieschen: 1 Tage; Rettich: 1 Tage; Salat-Arten: 1 Tage; Spinat und verwandte Arten: 1 Tage –
Stadium
3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet bis 8. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
3,2 kg/ha in 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit
Radieschen: 1 Tage
Wartezeit
Rettich: 1 Tage
Wartezeit
Salat-Arten: 1 Tage
Wartezeit
Spinat und verwandte Arten: 1 Tage
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)5 kg/ha6×– –
Zeitpunkt
bis kurz vor der Blüte und nach der Ernte; bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
5 kg/ha in 1000 bis 2000 l/ha Wasser
Wartezeit
Erdbeere: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Himbeerartiges Beerenobst (außer Maulbeere)Gallmilben, Rostmilbe (Aculus-Arten)7 kg/ha2×– –
Stadium
Holz- bzw. Triebwachstum abgeschlossen, Laub aber noch grün
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome; Herbst
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Wartezeit
Himbeerartiges Beerenobst: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (außer Maulbeere)
Johannisbeerartiges BeerenobstEchte Mehltaupilze5 kg/ha6×7 Tage –
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
5 kg/ha (vor Austrieb); 4 kg/ha (nach Austrieb)
Wartezeit
Johannisbeerartiges Beerenobst: 7 Tage
Himbeerartiges Beerenobst (außer Maulbeere)Echte Mehltaupilze5 kg/ha6×7 Tage –
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Obstbau · Gewächshaus
Aufwand
5 kg/ha (vor Austrieb); 4 kg/ha (nach Austrieb)
Wartezeit
Himbeerartiges Beerenobst: 7 Tage (außer Maulbeere)
ZierpflanzenEchte Mehltaupilze1,5 kg/ha6×– –
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Zierpflanzenbau · Gewächshaus
Aufwand
1,5 kg/ha (Pflanzengröße bis 50 cm); 2,25 kg/ha (Pflanzengröße 50 bis 125 cm); 3 kg/ha (Pflanzengröße über 125 cm)
Wartezeit
Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
ZierpflanzenSpinnmilben2 kg/ha6×– –
Zeitpunkt
bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Einsatz
Zierpflanzenbau · Gewächshaus
Aufwand
2 kg/ha (Pflanzengröße bis 50 cm); 3 kg/ha (Pflanzengröße 50 bis 125 cm); 4 kg/ha (Pflanzengröße über 125 cm)
Wartezeit
Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.

Wartezeit „–“: vom BVL keine Wartezeit in Tagen festgesetzt.

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Auflagen für das Mittel 12 · gelten für jede Anwendung

Anwender

  • SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
  • SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • SB110 Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.
  • SF245-01 Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.
  • SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

Umwelt

  • NW468 Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
  • NN3001 Das Mittel wird als schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
  • NW263 Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere.
  • NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).
  • NN1002 Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.

Sonstige

  • WH952 Auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung ist die Angabe zur Kennzeichnung des Wirkungsmechanismus als zusätzliche Information direkt jedem entsprechenden Wirkstoffnamen zuzuordnen.
  • WMFM2 Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): M2
Sicherheit GHS, H- und P-Sätze

H-Sätze

  • EUH 066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.
  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

P-Sätze

  • P501 Inhalt/Behälter ... zuführen.
Zulassung Inhaber, Vertrieb, Historie
Zulassungsinhaber
BASF Agricultural Solutions Deutschland
Vertriebsfirmen
BASF SE
Zulassungsbeginn
05.08.2015
Zulassungsende
31.07.2028
Mittel mit geringem Risiko
Nein

Nach dem Zulassungsende legt das BVL meist eine Aufbrauchfrist fest. Wir melden uns, sobald sie feststeht.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 2026: https://psm-api.bvl.bund.de/, Stand 01.10.2026