Syngenta Agro GmbH

ORONDIS Vip

Datenblatt

zugelassen noch 16 Monate Zulassung bis 03.03.2028

Wirkstoffe
Metalaxyl-M 174.4 g/l, Oxathiapiprolin 30 g/l
Wirkungsbereich
Fungizid · Dispergierbares Konzentrat
Zulassungsnummer
00B074-00
Gefahr
Signalwort Achtung · 2 Piktogramme, 14 Hinweise →
Aufbrauchfrist
wird vom BVL nach Zulassungsende festgelegt

Anwendungen

KulturSchadorganismusAufwandmax. / VegetationWartezeitAbstandAuflagen
Salat-Arten, Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete), Kohlrübe, Kohlgemüse, Radieschen, Sareptasenf, Rettich, Stielmus, Erbse, Spinat und verwandte Arten, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)0,5 l/ha2×Salat-Arten: 10 Tage; Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete): 10 Tage; Kohlrübe: 10 Tage; Kohlgemüse: 10 Tage; Radieschen: 10 Tage; Sareptasenf: 10 Tage; Rettich: 10 Tage; Stielmus: 10 Tage; Erbse: 10 Tage; Spinat und verwandte Arten: 10 Tage; Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.): 10 Tage –
Stadium
bis 8. Laubblatt entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Gewächshaus
Aufwand
0,5 l/ha in 200 bis 800 l/ha Wasser
Wartezeit
Salat-Arten: 10 Tage
Wartezeit
Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete): 10 Tage
Wartezeit
Kohlrübe: 10 Tage
Wartezeit
Kohlgemüse: 10 Tage
Wartezeit
Radieschen: 10 Tage
Wartezeit
Sareptasenf: 10 Tage
Wartezeit
Rettich: 10 Tage
Wartezeit
Stielmus: 10 Tage
Wartezeit
Erbse: 10 Tage
Wartezeit
Spinat und verwandte Arten: 10 Tage
Wartezeit
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.): 10 Tage
  • NG371.0933 Zum Schutz des Grundwassers dürfen innerhalb eines Kalenderjahres folgende Parameter nicht überschritten werden: 1. die sich aus Wirkstoffgehalt, festgelegter Aufwandmenge des Mittels und festgelegter Zahl der Behandlungen ergebende maximale Aufwandmenge des Wirkstoffs Metalaxyl-M pro Hektar, 2. die für die Kultur und je Jahr festgesetzte maximale Zahl der Behandlungen. Hierbei sind auch andere Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln mit diesem Wirkstoff auf derselben Fläche zu berücksichtigen.
Salat-Arten, Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete), Kohlrübe, Kohlgemüse, Radieschen, Sareptasenf, Rettich, Stielmus, Erbse, Spinat und verwandte Arten, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)0,5 l/ha2×Salat-Arten: 10 Tage; Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete): 10 Tage; Kohlrübe: 10 Tage; Kohlgemüse: 10 Tage; Radieschen: 10 Tage; Sareptasenf: 10 Tage; Rettich: 10 Tage; Stielmus: 10 Tage; Erbse: 10 Tage; Spinat und verwandte Arten: 10 Tage; Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.): 10 Tage –
Stadium
bis 8. Laubblatt entfaltet
Zeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Einsatz
Gemüsebau · Freiland
Aufwand
0,5 l/ha in 200 bis 800 l/ha Wasser; max. 1 l/ha pro Jahr
Wartezeit
Salat-Arten: 10 Tage
Wartezeit
Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete): 10 Tage
Wartezeit
Kohlrübe: 10 Tage
Wartezeit
Kohlgemüse: 10 Tage
Wartezeit
Radieschen: 10 Tage
Wartezeit
Sareptasenf: 10 Tage
Wartezeit
Rettich: 10 Tage
Wartezeit
Stielmus: 10 Tage
Wartezeit
Erbse: 10 Tage
Wartezeit
Spinat und verwandte Arten: 10 Tage
Wartezeit
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.): 10 Tage
  • NG371.0933 Zum Schutz des Grundwassers dürfen innerhalb eines Kalenderjahres folgende Parameter nicht überschritten werden: 1. die sich aus Wirkstoffgehalt, festgelegter Aufwandmenge des Mittels und festgelegter Zahl der Behandlungen ergebende maximale Aufwandmenge des Wirkstoffs Metalaxyl-M pro Hektar, 2. die für die Kultur und je Jahr festgesetzte maximale Zahl der Behandlungen. Hierbei sind auch andere Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln mit diesem Wirkstoff auf derselben Fläche zu berücksichtigen.
  • NW642-1 Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

2 von 26 Anwendungen · Filter Hülsenfrüchte Als CSV exportieren

Auflagen für das Mittel 22 · gelten für jede Anwendung

Anwender

  • SF275-10GE Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen innerhalb von 10 Tagen nach der Anwendung in Gemüsekulturen lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
  • SS110-1 Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
  • SS128 Bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels mit handgeführten Geräten sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
  • SS2101 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
  • SS530 Gesichtsschutz tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
  • SS610 Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
  • SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
  • SB005 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
  • SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
  • SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
  • SF245-02 Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
  • SS206 Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.

Umwelt

  • NW470 Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
  • NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).
  • NN1001 Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
  • NN1002 Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.

Sonstige

  • EB001-2 SP 1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)
  • LM120 Pflanzenschutzmittel vor Frost schützen.
  • WH952 Auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung ist die Angabe zur Kennzeichnung des Wirkungsmechanismus als zusätzliche Information direkt jedem entsprechenden Wirkstoffnamen zuzuordnen.
  • WMFA1 Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): A1
  • WMFF9 Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): F9
Sicherheit GHS, H- und P-Sätze
  • GHS07 Ausrufezeichen
  • GHS09 Umwelt

Signalwort: Achtung

H-Sätze

  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
  • H319 Verursacht schwere Augenreizung.
  • H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

P-Sätze

  • P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
  • P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
  • P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
  • P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/... waschen.
  • P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
  • P308+P313 BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
  • P362+P364 Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
  • P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
  • P501 Inhalt/Behälter ... zuführen.
Zulassung Inhaber, Vertrieb, Historie
Zulassungsinhaber
Syngenta Agro GmbH
Vertriebsfirmen
–
Zulassungsbeginn
07.07.2025
Zulassungsende
03.03.2028
Mittel mit geringem Risiko
Nein

Nach dem Zulassungsende legt das BVL meist eine Aufbrauchfrist fest. Wir melden uns, sobald sie feststeht.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 2026: https://psm-api.bvl.bund.de/, Stand 01.10.2026